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Aktuelles
NumisDat - Mehr als nur eine Sammlungsverwaltung!
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18.02.09
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NumisDat - Mehr als nur eine Sammlungsverwaltung!
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Seit vor etwa zehn Jahren die CD-Kataloge für den „Rosenberg“ zu den deutschen Banknoten und zum „Jaeger“ zu den deutschen Münzen inkl. Sammlungsverwaltungen erschienen sind, ist die Nachfrage nach universellen Sammlungsverwaltungen nicht abgerissen. Zahlreiche Verwaltungs-Programme wurden dem Verlag in den letzten Jahren zum Vertrieb angeboten, die aber in aller Regel auf einzelne Sammelgebiete zugeschnitten und oft überspezialisiert waren. Somit stand dann der Entschluß fest, eine eigene Software zu entwickeln, die gleich ein ganzes Paket von Sammlungsverwaltungen in sich vereinen und leicht zu bedienen sein sollte. Auch deswegen ist NumisDat mehr als eine reine Sammlungsverwaltung, da das gesamte Hobby einbezogen wird. Dieser Beitrag soll für alle, die sich für die Verwaltung ihrer Sammlung am Computer interessieren, einen kleinen Überblick über den Leistungsumfang von NumisDat liefern.
Die Oberfläche von NumisDat mit der Navigation über eine hierarchische Struktur links und der dazugehörigen Tabellenansicht mit Bedienmenü rechts. Was kann verwaltet werden? NumisDat verbindet besondere Datenbanken für Münzen, Medaillen, Geldscheine, Orden, Wertpapiere, Fotos (z.B. Ansichtskarten oder Sammelbilder) und sonstige Sammelobjekte mit einer Adress- und einer Bibliotheksverwaltung unter einer einheitlichen, intuitiv zu bedienenden Oberfläche. Über eine dynamische hierarchische Baumstruktur (im Bild unten links), erfolgt die Navigation durch NumisDat. In der rechten Tabellenansicht erfolgt dann jeweils die Anzeige z.B.der links ausgewählten Sammlung bzw. des Struktureintrags. Dynamische Struktur heißt, daß sich diese automatisch an die erfaßten Sammlungen, Adressen und Bücher anpaßt. Über die Tabellenansicht gelangt man dann per Mausklick direkt zum jeweiligen Eintrag – zur Adresse, zum Buch, zur Münze oder zum Geldschein.
Was für Systemvoraussetzungen müssen erfüllt sein? NumisDat ist relativ genügsam und flexibel einsetzbar. Das Programm läuft auf PC unter Windows XP oder Vista sowie auf Mac unter dem Betriebssystem OS X. Für die Einbindung von Bildern wird QuickTime benötigt, das gleich auf der CD mitgeliefert wird. Die Installation von NumisDat erfolgt durch einfaches Kopieren des jeweiligen Programmordners (für Windows bzw. Mac) auf die Festplatte. Anschließend kann das Programm per Doppelklick geöffnet werden.
Die Detailansicht (Eingabemaske) in der Adreßverwaltung von NumisDat.Über die Adreßart können versch. Adreßgruppen angelegt werden(z.B. Sammler, Händler usw.) Wozu eine Adreßverwaltung? Auch wenn Sammler ihremHobby oft im stillen Kämmerlein frönen, so sind sie doch zum Glück damit nicht ganz allein. Da gibt es Sammelkollegen, Tauschpartner, Händler, Auktionen, Museen, Vereine und Verlage. Schließlich hat auch das Internet dazu beigetragen, daß heute vielfältige Kontakte zu anderen Sammlern via E-Mail rund um den Globus möglich sind. NumisDat stellt sich auch dieser Entwicklung. So bietet die integrierte Adreßverwaltung nicht nur die Möglichkeit, Briefe zu schreiben, sondern direkt aus dem Programm heraus auf Internetseiten und ebay-Auktionen zugreifen und über die Anbindung Ihres Mail-Programms Mails verfassen zu können. Natürlich sind auch Serienbriefe an eine ganze Auswahl von Personen oder ganze Adreßgruppen möglich. Die Einbeziehung einer Adreßverwaltung trägt dazu bei, alles „rund ums Hobby“ verwalten zu können. NumisDat ist eben mehr als „nur“ eine Sammlungsverwaltung.
Die Detailansicht (Eingabemaske) der Bibliotheksverwaltung von NumisDat.Das Fachgebiet erlaubt die Zuordnung des Buches (z.B. Numismatik, Notaphilie usw.) Wer sammelt, braucht Literatur! Ohne Fachliteratur läuft nichts. Wer ernsthaft sammeln will, braucht Kataloge und Hintergrundwissen. Im Laufe der Jahre wächst so neben der Sammlung meist auch die Anzahl der Bücher im Regal. Für viele Sammler entsteht neben der Sammelleidenschaft für die Münze oder den Geldscheine sogar eine solche für Fachliteratur. So eine Bibliothek kann mitunter erhebliche Werte bündeln, die man nicht außer Acht lassen sollte. NumisDat bietet deswegen ganz selbstverständlich auch eine komfortable Bibliotheksverwaltung. Jedes Buch kann einem Fachgebiet zugewiesen werden (z.B. Numismatik, Notaphilie, Faleristik usw.). Die einzelnen Fachgebiete werden dann wieder in der hierarchischen Struktur als Auswahlkriterium aufgeführt. Natürlich kann die vorbelegte Auswahlliste zu den Fachgebieten auch ergänzt werden, so daß man nicht nur numismatische Bücher, Zeitschriften, Software usw. verwalten kann.
Die Detailansicht (Eingabemaske) in der Münzverwaltung von NumisDat.Über die Zuweisung kann jede Münze der eigenen Sammlung, einer Angebots- oder Fehlliste zugewiesen werden. Meine Sammlungen! In NumisDat kann man beliebig viele Sammlungen anlegen, und diese einem der möglichen Sammelgebiete (Allgemein, Fotoalbum, Geldscheine, Münzen, Medaillen, Orden und Wertpapiere) zuweisen. Die angelegte Sammlung erscheint dann in der hierarchischen Struktur als Auswahlkriterium. Die Sammlungen selbst stehen in der Struktur über den Sammelgebieten. Unter den Sammelgebieten werden dann die eigenen Sammlungen aufgeführt. Die Sammlung ist also quasi nur das Album, dem dann die Sammelobjekte zugewiesen, und in dem sie angezeigt werden. Zur jeweiligen Sammlung sollte man ein Zitierwerk und ein Zitierkürzel vergeben, daß dann automatisch den verwendeten Katalognummern als Referenz hinzugefügt wird (z.B. „J“ für „Jaeger“). Die Berechnungen zur Sammlung (Anzahl der Stücke in der Sammlung, im Angebot und in der Fehlliste) sowie deren Wertsummierung übernimmt NumisDat für Sie. Über die Sammlungen kann man auch direkt Sammelobjekte erfassen oder auf diese zugreifen. Für jedes Sammelgebiet stehen natürlich spezielle Datenbanken und Eingabemasken zur Verfügung.
Die Detailansicht (Eingabemaske) in der Geldscheinverwaltung von NumisDat.Mit Klick auf die Lupensymbole oder kleinen Abbildungen gelangt manzur Großdarstellung des Geldscheins. Sammelobjekte erfassen! Zuerst legt man eine Sammlung an und wählt für diese z.B. das Sammelgebiet Münzen aus. Der Name der Sammlung ist frei wählbar. Anschließend kann man dann beginnen, die Münzen zu erfassen, die zu dieser Sammlung gehören. Die Eingabemasken sind dem jeweiligen Sammelgebiet angepaßt. Das kann auch nicht anders sein. Für Münzen sind nun einmal andere Angaben erforderlich als etwa für Wertpapiere oder Ansichtskarten. Die Detailformulare ermöglichen für die meisten Sammelgebiete auch eine Großansicht der eingebundenen Bilder. Die Nutzung von QuickTime sowie die Programmierung von NumisDat hält die Datenmengen trotz guter Bildqualität jedoch gering.
Die Detailansicht (Eingabemaske) in der Medaillenverwaltung zur Großansicht der Abbildungen.Hier kann man auch Motivbeschreibungen erfassen, und die Bilddateigrößen werden angezeigt. Listen und Berichte! Für alle Sammelobjekte kann man ein sog. Datenblatt ausdrucken. Das Datenblatt bietet alle wichtigen Informationen inkl. der Bildansicht zum Sammelobjekt. Interessant sind Datenblätter besonders für wertvollere Stücke quasi als Karteikarte z.B. einer Banknote und als Nachweis für die Versicherung. Natürlich kann man auch verschiedene fertige Listen ausdrucken (Bestands-, Angebots- und Fehllisten mit oder ohne Bildern). Ein integrierter Bericht-Editor ermöglicht das Erstellen eigener Berichte, und der Etiketten-Editor rundet den Druckservice ab. Mit ihm kann man z.B. Adreßetiketten oder Aufkleber für Geldscheinhüllen erstellen. Den schnellsten Überblick über das eigene Hobby erhält man über die Auswertung der Sammlungen selbst.
Der Rechner von NumisDat mit Währungsrechner für 48 Währungen der Welt. Bilder aus der eigenen Sammlung! Will man die eigene Sammlung verwalten, so sollten die Abbildungen in der Sammlungsverwaltung auch die eigenen Sammelobjekte zeigen. Das ist nicht nur etwa für eine Versicherung wichtig, sondern auch für den eigenen Sammlerstolz. Die Unsitte, irgendwelche Stücke abzubilden, und dann z.B. auf Internet-Auktionen ganz andere Stücke zu verkaufen (mitunter auch noch in schlechterer Erhaltung) sollte in NumisDat keinen Einzug halten. Man denke nur daran, daß die meisten Geldscheine Kontrollnummern tragen, die dann nicht übereinstimmen würden. Wem es zu viel Arbeit ist, seine eigene Sammlung zu verwalten, sollte sich keine Sammlungsverwaltung zulegen. Wie nun aber bekommt man die eigenen Münzen und Geldscheine in NumisDat? Scanner sind heutzutage Standard und mit geringem finanziellem Aufwand anzuschaffen. Die meisten Sammelobjekte lassen sich gut scannen (so Geldscheine, Ansichtskarten, Sammelbilder, Wertpapiere, Buchtitel, und überwiegend auch Münzen und Orden). Schwierig wird es bei stark spiegelnden Oberflächen, die das Licht des Scanners reflektieren und das Bild schwärzen. Für solche Fälle wie auch für andere Sammelobjekte, die nicht ge-scannt werden können, muß man auf eine Digitalkamera ausweichen. NumisDat verwendet die gebräuchlisten Bildformat und komprimiert die Bilder beim Einbinden selbständig im „jpg-Verfahren“. Sogar Bilder von Banknoten sind so in der Regel unter 100 kB klein. Auf den Seiten mit den Großdarstellung der Abbildungen findet man auch Felder zur Beschreibung von Motiven der Vorderseiten- und Rückseiten etwa von Medaillen, Geldscheinen.
Datenimport und Export! Viele Sammler haben bisher z.B. das Tabellenkalkulationsprogramm Excel zum Erfassen Ihrer Sammelobjekte genutzt. Nun stellt sich die Frage, ob die bisherige Arbeit vergebens war? Nein! NumisDat bietet eine komfortable Im- und Export-Schnittstelle, die man individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Excel-Tabellen sollte man in Excel mit der Funktion „Speichern unter“ als Text (Tabs getrennt) abspeichern. Anschließend kann man sie problemlos in NumisDat importieren. Über die integrierte Schnittstelle wählt man aus, in welche Tabelle die Daten importiert werden sollen und welche Spalten in der Excel-Tabelle welchen Feldern in NumisDat entsprechen. Bevor man etwa einen Import für eine neue Sammlung ausführt, sollte man sicher stellen, daß die Sammlung zuvor in NumisDat angelegt wurde.
Die Detailansicht (Eingabemaske) des Terminkalenders von NumisDat. Mit ihm kann man sehr einfach und effizient Termine (z.B. für Vereinstreffen oder Börsen) verwalten. Terminkalender und Taschenrechner Abgerundet wird die Sammlungsverwaltung durch einen Terminkalender und den NumisDat-Rechner mit Umrechung von 48 europäischen und Weltwährungen inkl. der Pflege von Währungskursen. Im Terminkalender können z.B. Termine für Vereinstreffen, Tauschveranstaltungen und Börsen, Auktionen usw. eingetragen werden. Der Währungsrechner ist sicher auch für Sammler moderner Münzen und Geldscheine von Interesse.
Verwaltung leicht gemacht! Schon eingangs wurde auf die intuitive und damit einfache Bedienbarkeit von NumisDat hingewiesen. Da die Nutzeroberfläche, egal in welchem Teil von NumisDat man sich gerade befindet, einheitlich gestaltet ist, dürfte die Einarbeitung in das Programm nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. So sind die Menüs über den Tabellenansichten zum Anlegen neuer Datensätzen, zum Suchen, Sortieren, Drucken usw. immer gleich, wie auch die in den Eingabemasken etwa zum Blättern, Abbrechen oder Speichern. In den Tabellenansichten kann man die Sortierfolge sehr einfach durch Klick auf die gewünschte Tabellenspalte seinen Bedürfnissen anpassen oder frei sortieren. Mit NumisDat ist ein Programmpaket entstanden, das über die Sammlungsverwaltung eines Sammelgebiets hinaus nicht nur mehrere populäre Sammelgebiete in sich vereint, sondern auch das Sammeln als Hobby selbst am Computer umsetzt. Autor und Verlag wünschen allen Sammler viel Spaß bei der Arbeit mit NumisDat.
Hans L. Grabowski
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