Bücher für Bayern
Buchpräsentation "Gheirat werd hams gsagt"
"Himmel Landshut, tausend Landshut!" schallt es heuer wieder durch die Straßen und Gassen von Landshut. In Erinnerung an die berühmte Landshuter Hochzeit von 1475, bei der die polnische Königstochter Hedwig den bayerischen Herzogssohn Georg geheiratet hat, feiern die Landshuter Bürger alle vier Jahre dieses Fest. Vier Wochen lang, mit über 2.000 aktiv Mitwirkenden und mehr als 100.000 Besuchern aus aller Welt.



Hier können Sie sich das Video der Buchpräsentation ansehen: http://www.isar-tv.com/mediathek/video/buchpraesentation-gheirat-werd-hams-gsagt/
Neuerscheinungen
Erich Rohrmayer
Lerne Böhmisch Watten & Grasobern
Neben dem Schafkopf, dem Watten und dem Wallachen zählen Böhmisch Watten und Grasobern zu den beliebtesten Kartenspielen in Altbayern und sind damit ebenso aus der bayerischen Wirtshauskultur nicht wegzudenken.

Obwohl sie großen Spaß machen, werden diese beiden Spiele heute kaum noch gespielt und sind somit vom Aussterben bedroht. Erich Rohrmayer hofft, mit diesem Buch einen Beitrag dazu zu leisten, das Wissen über diese wunderschönen Spiele weiterzutragen und neue Spieler dafür zu begeistern.

Bei seinen Recherchen zu diesem Buch ist dem Autor aufgefallen, dass es, abgesehen von einigen Kurzbeschreibungen, kein einziges Buch über diese Spiele gibt.

Da er diese Spiele selbst im elterlichen Wirtshaus seit Kindesbeinen an gespielt hat, findet er, dass es an der Zeit ist, das Böhmisch Watten und Grasobern einmal in ihrer Gänze zu dokumentieren.

 
Angela Kreuz
Straßenbahnträumer
Jens hat in Hamburg Schiffbruch erlitten und ist aus der richtigen Großstadt nach Regensburg zurückgekehrt. Er jobbt in einer Provinz-Agentur für Werbung auf Firmenwägen, obwohl er als Künstler hoch hinaus wollte. Seit dem Suizid seines besten Freundes Frank ist er wie gelähmt - Schuldgefühle, Ängste und Selbstzweifel quälen ihn. In seiner desolaten Lage verliebt er sich ausgerechnet in die neue Nachbarin, die als Street-Art-Aktivistin der Werbeindustrie den Kampf angesagt hat und nachts Plakate "umbaut". Trespass ist überzeugte Singlefrau, der ihre Unabhängigkeit heilig ist. Jens’ Großvater war nach dem Krieg Schaffner bei der Regensburger Straßenbahn gewesen - bis zu deren Stilllegung in den 60er Jahren - und hat Jens seine maßstabsgetreuen Modelle vermacht. Um der Realität zu entfliehen, lässt Jens in seinen Tagträumen die alte Tram wieder durch die Stadt rattern. Doch er muss in die Gänge kommen und etwas unternehmen, wenn er Trespass für sich gewinnen will.

 
Wolfgang Benkhardt (Hrsg.)
Ausflüge in der Region Oberpfalz
Buch zur Serie in den Zeitungen "Der neue Tag", "Amberger Zeitung" und "Sulzbach-Rosenberger Zeitung"



Vielerorts hat man sich in der Oberpfalz schon an die Wanderer gewöhnt, die mit Rucksack, Spazierstock und Zeitungsseite unterwegs sind, um die Schätze Nordbayerns zu erkunden. Auf den sanften Höhenzügen des Oberpfälzer Waldes werden sie ebenso regelmäßig gesichtet wie in den mäandernden Flussauen des Oberpfälzer Hügellandes. Im von Höhlen durchsetzten Oberpfälzer Jura sind sie ebenso anzutreffen wie im Fichtelgebirge, im Bayerischen Wald und im Oberpfälzer Seenland. Hier und da überqueren sie sogar die Grenze zum benachbarten Böhmerwald.



Bei den "Ausflügen in der Region" handelt es sich um eine der erfolgreichsten Serien in der langen Geschichte des Weidener Verlagshauses Oberpfalz Medien. Seit 2002 geben "Der neue Tag", die "Amberger Zeitung" und die "Sulzbach-Rosenberger Zeitung" unter diesem Motto regelmäßig von Frühjahr bis Spätherbst Anregungen und Tipps für wunderschöne Tagesausflüge.



Das von Thomas Schaller, dem stellvertretenden Chef vom Dienst (CvD) der Zeitung, entwickelte Konzept, die Leser mit wechselnden Autoren auf Entdeckungsreise in die eigene Heimat zu schicken, war von Anfang an ein Volltreffer. In jedem Beitrag sind kompakt alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner für einen Tagesausflug, von der Anfahrt bis zur Einkehr, zusammengefasst. Auch eine Karte, die meist völlig zur Orientierung ausreicht, ist mit abgedruckt.



Es schien so, als hätten viele Leser nur auf dieses Angebot gewartet, um mal wieder mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten etwas zu unternehmen. Zahlreiche Rückmeldungen und Anregungen beweisen die ungebrochene Beliebtheit dieser Reihe. Viele können es mittlerweile kaum mehr erwarten, bis es nach der selbst verordneten Winterpause der Zeitungsredakteure Anfang Mai endlich wieder losgeht mit den "Ausflügen in der Region".



Kein Wunder also, dass Feuilletonchef Stefan Voit, der viel Zeit in diese Reihe investiert, im abwechslungsreichen Angebot mittlerweile viel mehr als "nur" eine gut gemachte Ausflugsserie sieht. Damit fördern die Oberpfalz Medien nach seiner Überzeugung auch den sanften Tourismus und werden so ihrer besonderen Verantwortung für die Region gerecht. Die Schönheiten und Vorzüge der Landschaft und ihrer Orte seien dank der Serie nicht nur dauerhaft in den Köpfen der Zeitungsleser präsent, sondern lockten auch viele Auswärtige an, wie die Rückmeldungen zeigten. Für das Buch wurden etwa 30 der schönsten Touren aktualisiert und mit zusätzlichen Informationen versehen.

 
Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern (Hrsg.)
Phantastisches Ostbayern
Lassen Sie sich in phantastische Welten entführen

In diesem Buch laden dreiundzwanzig Autorinnen und Autoren in die Welt des Phantastischen ein. Ihre Märchen, Fantasy- und Science-Fiction-Geschichten entführen uns zu Elfen und Einhörnern, zu Schrazen und Schlossgespenstern, zu Zwergen, Zaubersteinen und Hexenglas; Dummheit und Schönheit enden im Glück oder Verderben, rote und schwarze Drachen kämpfen um die Macht; wir fliegen zum Mond und in ferne Galaxien, erproben die Macht der Liebe und der Freundschaft, erfahren von Schatzhöhlen und zauberischen Gewässern - und alles geschieht und geschah hier, gleich neben uns in den Wäldern, Städten, Landschaften, Flüssen und Burgen Ostbayerns.

 

Mitgeschrieben haben:

Bettina Auer, Ulrich Effenhauser, Marie-Anne Ernst, Guido Frei, Gernot Häublein, Wolf Hamm, Elfi Hartenstein, Ingrid Kellner, Gabriele Kiesl, Julia Kathrin Knoll, Angela Kreuz, Carola Kupfer, Dieter Lohr, Oliver Machander, Gabriel Maier, Johann Maierhofer, Marita A. Panzer, Thomas Schmid, Claudia Spelic, Martin Stauder, Rolf Stemmle, Thyra Thorn und Franz Josef Vohburger.

 
Kerstin & Dima
Die schönsten Wirtshäuser in Straubing und Umgebung
Hand auf´s Herz: Wie oft stellen Sie sich die Frage, wohin könnten wir zum Essen gehen? Diese Frage können wir Ihnen leider nicht abnehmen, jedoch können wir die Suche etwas vereinfachen. In unserem Straubinger Wirtshausführer finden Sie für jede Gelegenheit die geeignete Lokalität. Vom Traditionsbetrieb, über den urigen Geheimtipp, bis hin zu den gehobenen Häusern unerer Region. Von Omas Hausmannskost, bis hin zu raffinierten und exquisiten Kreationen, findet sich für jeden Geschmack und Anlass das passende Gasthaus.

Machen Sie es sich einfach und erkennen Sie auf den ersten Blick: Gibt es einen Biergarten? Kann ich hier Übernachten? Welche Spezialitäten erwarten mich?

Lassen Sie sich mit unserem Buch auf einen kleinen, kulinarischen Ausflug durch unsere vielfältige und abwechslungsreiche Gasthauskultur in und um Straubing entführen.

 
Corinna Wallner / Andreas Reitinger
Geschichten für Schulkinder
Sieben einfühlsame und anrührende Geschichten für Schulkinder hat Corinna Wallner in diesem Band vereint. Die Autorin erzählt von einem Mädchen, das wegen ihres Aussehens ausgelacht wird - bis es seine wahre Schönheit entdeckt, und von einem Schneemann mit Herz, der eine erkrankte Mutter schneller gesunden lässt. Wir erfahren, dass Weisheit Angst überwindet, der schönste Urlaub nicht in weiter Ferne liegen muss oder etwa eine Stimme, rein wie frisches Quellwasser, Herzen erweicht. Und ein wundersames Weihnachten lässt uns innehalten, mitfühlen und erfreuen. Die lebendigen Illustrationen von Andreas Reitinger ergänzen in liebenswerter Weise dieses reizende Buch.

 
Hubertus Hinse / Toni Lauerer
Glaubn mechst es ja ned
Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden!

Hand aufs Herz: Wer kennt noch die Geschichten von Riesen und Zwergen, die die Oberpfalz bevölkert haben? Oder die vom heiligen Petrus, der in der Oberpfalz ein paar zünftige Watschn kassiert hat? Selbst der Sternenhimmel ist in der Oberpfalz entstanden und Wasserfrauen haben hier schon manche Hochzeitsnacht platzen lassen. Die Oberpfalz ist voll von Sagen, Märchen und Legenden! Über Generationen wurden sie weitergegeben, wie es Tradition war: Sie wurden erzählt. Vor allem in den Rockenstuben, wo ganze Familien wochenlang zusammensaßen, um in mühevoller Handarbeit aus Wolle oder Flachs Garn zu spinnen. Ohne Radio oder Fernsehen mussten die Menschen selbst für ihre Unterhaltung sorgen, und so wurden im wahrsten Sinne des Wortes Abend für Abend Geschichten gesponnen. Der Spruch "Der spinnt sich was zusammen Ö" ist bis heute geblieben, genau wie die Faszination spannender Abenteuer und unglaublicher Geschichten. Oberpfälzer Sagen, Märchen und Legenden sind alt - aber nicht veraltet! Zum Glück sind viele Sagen, Märchen und Legenden in den letzten zweihundert Jahren niedergeschrieben worden - und konnten so die Zeit überdauern ...
Joachim Neuss
700 Jahre Stadt Auerbach
Bürgerinnen und Bürger beschreiben ihre Stadt - ganz subjektiv und aus ihrem eigenen Blickwickel! Das war die Idee zu diesem Buch anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Stadternennung von Auerbach. Entstanden ist daraus ein ebenso eindrucksvolles wie lesens- und sehenswertes Zeitdokument über das aktuelle Leben in Auerbach. Aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und mit unzähligen Bilddokumenten zeigen zahlreiche Autoren eindrucksvoll, spannend und manchmal auch mit einem Augenzwinkern, wie facettenreich das Leben heute in Auerbach ist. Das Buch ist nicht nur ein Bekenntnis zu einer lebenswerten Kleinstadt, es ist vielfach eine Liebeserklärung an Auerbach. Und ganz sicher wird selbst der kundigste Auerbacher darin noch zahlreiche neue Aspekte über seine Stadt erfahren und interessante Blicke auf diese entdecken. Der -Slogan der Stadt Auerbach wird in diesem gelungenen Werk auf imposante Weise bestätigt: Richtig lebendig!

 
Peter Schmoll
Me 109
Mit seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten!

Bis heute legendär gilt sie als DAS Jagdflugzeug der Deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Das Buch vermittelt einen Überblick zu Produktion und Einsatz der Me 109. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Me 109 der Standardjäger der Luftwaffe und sorgte mit ihren überlegenen Flugleistungen für die Luftherrschaft an allen Fronten. Mit Fortdauer des Krieges stieg der Verschleiß an Flugzeugen ständig an. Damit die Verluste ausgeglichen werden konnten, entschloss sich das Reichsluftfahrtministerium für eine Großserienproduktion der Me 109 bei den Erla-Maschinenwerken in Leipzig, den Wiener Neustädter Flugzeugwerken und der Messerschmitt GmbH Regensburg. Die größten Einschnitte in der Produktion ergaben sich aus den vernichtenden Luftangriffen der USAAF auf diese drei Flugzeugwerke 1943/44. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden Fremd- und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene in der Produktion eingesetzt. Ingenieure berichten unter "Streng geheim" über Sabotage und den damit verbundenen Problemen. Ein dunkles Kapitel ist die Produktion durch KZ-Häftlinge. Exemplarisch wird die Produktion der Me 109 im KZ-Flossenbürg betrachtet. Über 3000 KZ-Häftlinge arbeiteten dort in der Rüstungsproduktion.

Im zweiten Kapitel "Einsatz der Me 109" kommen ehemalige Flugzeugführer aus dem Zweiten Weltkrieg zu Wort, die das große Sterben der Luftwaffe überlebt haben. Sie gehörten damals zu einer jungen Elite und hatten enorme blutige Verluste. Angesichts der materiellen Überlegenheit der Alliierten an allen Fronten war jeder Einsatz für sie ein Rendezvous mit dem Tode. Ihre fesselnden Berichte von Erfolgen, Verwundungen, Entbehrungen und Tod gehen jedem -Leser unter die Haut und bezeugen bis heute die Sinnlosigkeit von Kriegen.

Ca. 300 Seiten mit 250 seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten vermitteln dem Leser einen intensiven Eindruck über das damalige Zeitgeschehen.

 
Helmut Zöpfl / Mathias Petry
Zurückbleiben, bitte!
Wie geben wir unseren Kindern das Rüstzeug mit, um sich in einer immer komplizierter werdenden Welt zurechtzufinden? Die Lehrpläne stellen heute Kompetenz in den Mittelpunkt, nicht mehr Fähigkeiten. Ist das so richtig - oder sind wir auf einem Holzweg? Der Pädagoge Helmut Zöpfl sieht katastrophale Tendenzen - und er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Stehen wir vor einer Herrschaft der Dummen, vor einer Morokratie? Warum sind wir alle so angepasst? Was passiert mit unserer Bildung? Machen wir uns mit der Pisa-Studie etwas vor?

"Zurückbleiben, bitte!" lautet der Titel seiner Streitschrift voller bissiger Satire, die er zusammen mit Mathias Petry verfasst hat. Helmut Zöpfl bezieht sehr klare und unbequeme Positionen. Eine pädagogische Lehrstunde über pädagogische Leerstunden, die sich an Eltern, Lehrer und Entscheider im politischen System richtet. Ein wichtiges Buch!