Andreas Urs Sommer
Die Münzen des Byzantinischen Reiches 491 - 1453
Mit einem Anhang: Die Münzen des Kaiserreichs von Trapezunt
1. Auflage 2010
536 Seiten, 17 x 24 cm, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-061-4
Preis: 49,90 EUR

Nach den Katalogen zu den Münzen der Römischen Republik und des Kaiserreichs sowie der Münzstätte Alexandria kommt hiermit die neueste Fortsetzung der Korpuswerke zur antiken Numismatik
 
Byzanz - ein klingender Name, der für die prächtigste Stadt des Mittelalters, Konstantinopel, ebenso steht wie für ein die Geschichte Europas wesentlich bestimmendes Staatswesen. Im 4. und 5. Jahrhundert aus dem Römischen Reich herausgewachsen, war das Byzantinische Reich - politisch einflussreich und strategisch bedeutsam am Bosporus gelegen - ein Hort der Kultur, namentlich der Kunst und der Architektur. Viele Bauwerke in Griechenland, in der Türkei, in den Ländern des Nahen Ostens und des Balkans, aber auch in Italien zeugen heute noch von der vergangenen Größe. Ebenso tun es die Münzen. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 fand das Byzantinische Reich sein Ende, doch das Interesse und die Faszination sind bis heute ungebrochen. Das vorliegende Buch ist der erste umfassende deutschsprachige Katalog der byzantinischen Münzprägung vom 5. bis zum 15. Jahrhundert und schließt chronologisch unmittelbar an Die Münzen der römischen Kaiserzeit von Ursula Kampmann an. Es beansprucht nicht, ein vollständiger Typenkatalog zu sein, sondern will eine repräsentative Übersicht über den großen Reichtum des byzantinischen Münzwesens geben sowie bei der Bestimmung und Bewertung helfen. Darüber hinaus bietet dieser Katalog eine ganze Reihe bisher nicht publizierter Stücke. Auch die Münzen des byzantinisch geprägten Kaiserreichs von Trapezunt (1204 - 1461), das eine eigentümliche, eigene Münzprägung entfaltete, haben Eingang in den Katalog gefunden. Alle katalogisierten Münzen werden abgebildet, ausführlich beschrieben und in drei Erhaltungsgraden bewertet. Für jeden Liebhaber, Sammler und Händler antiker oder mittelalterlicher Münzen ist dieses Buch ein unentbehrliches Nachschlagewerk.

    
Buchtipp
Litzmannstadt
In Litzmannstadt - dem heutigen Lodz - entstand im Frühjahr 1940 das Gaugetto des neu gebildeten Warthegaues und gleichzeitg das größte jüdische Ghetto auf deutschem Reichsgebiet. Es unterstand der zivilen Stadtverwaltung.   Im Ghetto selbst führte Chaim Rumkowski als Ältester der Juden fast ein diktatorisches Regime. Er war für sämtliche organisatorische Fragen des Ghetto-Alltags - einschließlich der Versorgung der Ghetto-Bewohner mit Lebensmitteln - verantwortllich, für die der Judenrat ...