Hugo Nefe
Gäubodengschwerl
1. Auflage 2017
290 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-775-0
Preis: 14,90 EUR

Die niederbayerische Idylle trügt. Auch sie ist nur eine Kulisse, hinter der Liebe, Hass, Gier und Tod auf ihren Auftritt warten.
Wer mit wem? Und warum überhaupt?
Und vor allem: Wer ist der Tote aus der Donau?
Diese Fragen beschäftigen den Leser hier bis zur letzten Seite.
Da gibt es die Ärztin mit einem Hang zu tödlicher Humaniät - den durchgeknallten Physiotherapeuten, der alle mit seinen Händen glücklich macht und sich mit den Fischen seines Aquariums unterhält wie andere mit ihrem Seelenklempner - seine hoch -depressive -Gattin - das polnische Au-pair-Mädchen, das seinen gesellschaftlichen Aufstieg mit allen Mitteln verfolgt - und dessen Liebhaber, einen zwielichten Macho, neben dem selbst Rambo blass aussehen würde.
Max Nibelung (35), introvertierter, teamunfähiger Angestellter einer Praxis für Physiotherapie, erhält die Kündigung. Kurz darauf wird er von seiner Chefin wieder eingestellt. Sie würde zu viele Kunden verlieren, die sich nur von ihm behandeln lassen wollen. Denn Max hat begnadete Hände. Seine Berührungen machen die Menschen glücklich - und viele davon abhängig.
Nur seine eigene Frau entgleitet ihm mehr und mehr. Sein Techtelmechtel mit dem Au-Pair-Mädchen der Familie zieht weiteres Unheil in Gestalt eines Macho-Rivalen nach sich. Dann lernt Max eine Ärztin kennen, die im Bayerischen Wald ein Hospiz eröffnet hat. Sie hat von der wundersamen Kraft seiner Hände gehört und möchte ihn für ein Projekt gewinnen, über dessen eigentlichen Zweck Max zunächst nichts ahnt. Er sagt zu und sein Leben gerät nun vollends aus den Fugen ...
 

    
Buchtipp
Die Kaiserhure
Barbara Blomberg, die zauberhaft schöne und von allen begehrte Regensburger Gürtlerstochter, wird während der Reichstagswochen Anno 1546 dem alternden Kaiser Karl V. als Bettgespielin für die Zeit seines Aufenthalts in Regensburg zugeführt. Was Barbara als Chance ihres Lebens erscheint, entpuppt sich rasch als herbe Enttäuschung; mehr noch: als Menetekel für ihre Zukunft.

Denn sie bringt einen Sohn zur Welt - der Kaiser indes führt längst wieder Krieg gegen die Protestanten in Sachsen und verleugnet das Kind zunächst. Doch es kommt ...