Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern
Schauriges Ostbayern
Unheimliche Ereignisse und geheimnisvolle Geschichten
1. Auflage 2016
168 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, zahlreiche Schwarz-Weiß Abbildungen, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-761-3
Preis: 16,90 EUR

Geistergeschichten und Schauerromane haben eine lange Tradition. Bereits Goethe (Faust), Schiller (Der Geisterseher), E.T.A. Hoffmann (Die Elixiere des Teufels) und viele mehr befassten sich mit dieser literarischen Gattung. Auch im Ausland blühte diese im 19. Jahrhundert auf mit den Romanen und Erzählungen von Mary Shelley (Frankenstein, 1818), Edgar Allan Poe (Die Maske des roten Todes, 1842), Oscar Wilde (Das Gespenst von Canterville, 1887) und Bram Stoker (Dracula, 1897).

Die Faszination des Verstörenden und Traumhaften setzt sich bis in unsere Tage fort. Das Gruseln beim Lesen geheimnisvoller Geschichten jagt wohlige Schauer über unseren Rücken, lässt uns Eintauchen in eine Welt des Außergewöhnlichen und Unbewussten.

Dreizehn schaurige Geschichten laden ein in diese Welt der übernatürlichen Wesen und unerklärlichen Ereignisse. Da regt sich Unheimliches in Parkanlagen und Villen. Geister bevölkern Brücken und Tiefgaragen. Kapuzenmänner, Bettelmönche und Werwölfe treten auf und zeigen ihr wahres Gesicht. Tote kehren wieder und Ausgräber fallen in ein Zeitloch. Gruselige Wesen quälen Schäfer, Finanzbeamte, Versicherungsverkäufer und Studenten. Nirgends kann man sich sicher fühlen, denn losgelassen sind Hexen, Teufel und andere höllische Gestalten.

Vorsicht! Gar schaurig geht’s zu in ostbayerischen Orten, wie Regensburg, Straubing, Cham, Niederalteich, Sulzbach-Rosenberg, Donaustauf, beim Überqueren der Donau bei Wörth, in der Landshuter Gegend, im Altmühltal sowie im Gebiet zwischen Vils und Naab.

Mitgeschrieben haben: Bettina Auer, Wolfgang Hammer, Karin Holz, Ingrid Kellner, Gabriele Kiesl, Julia Kathrin Knoll, Carola Kupfer, Oliver Machander,  Marita A. Panzer, Sabine Rädisch, Siegfried Schüller, Martin Stauder und Rolf Stemmle.



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Buchtipp
Die Landstorfer Bande
Die berüchtigte Landstorfer Bande war nach Räuber Heigl zweifellos die bekannteste Räuberbande im Bayerischen Wald. Anfang der 30er Jahre trieb sie nahezu fünf Jahre lang im Gebiet um Straubing und Kötzting ihr Unwesen - mit zahllosen Brandschatzungen, Einbrüchen, Überfällen bis hin zu Mord. Am 29. Juli 1936 wurde ihr Rädelsführer Anton Landstorfer in Regensburg mit dem Fallbeil geköpft. Außerdem wurden für den Rest der Bande insgesamt 72 Jahre Zuchthaus verhängt. Johann Dachs hat in akribischer Kleinarbeit anhand ...