Till Alexander Stahlbusch
Weißes Gold aus Meißen
Service und Geschirre
1. Auflage 2009
168 Seiten, 21 x 28 cm, durchgehend farbig illustriert, Hardcover
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 978-3-86646-034-8
Preis: 19,99 EUR

Die berühmte Manufaktur und ihr Porzellan - Geschichte und Katalog von den Anfängen 1710 bis ins 20. Jahrhundert

Alltäglich findet man sie wohl kaum noch auf dem Kaffeetisch, die Kostbarkeiten mit den blauen Kurschwertern. Meißener Porzellan ist schon seit Langem das am meisten gesammelte der Welt. Schon früh erfreute es sich beinahe kultischer Verehrung. Wegen seiner edlen Verarbeitung, künstlerisch anspruchsvollen und kreativen Muster und Dekore versammelte sich bereits im Barock und Rokoko eine große Anzahl von Liebhabern.

Das Weiße Gold - ein wunderbar wandlungsfähiges Material - wurde in der Manufaktur zu Meißen perfektioniert in seiner Form und Gestaltung. Heute wie damals zeugt Meißener Porzellan von gutem Kunsthandwerk und hoher Kunst gleichermaßen. Glücklich der, der Porzellan mit den blauen Kurschwertern sein Eigen nennt - vor allem dann, wenn es sich dabei um ältere oder sogar alte Stücke handelt. Oftmals weiß man nicht, welche Schätze sich zu Hause verbergen. Viele Sammlungen und Einzelstücke gehen derzeit durch Erbschaften auf neue Besitzer über, die ebenfalls zumeist einen Anhaltspunkt für den Wert der Stücke suchen.

Till Alexander Stahlbusch - anerkannter Experte für Porzellan - möchte in seinem neuen Buch diesen Unsicherheiten entgegentreten und Fragen rund um die edlen Stücke der Manufaktur in Meißen beantworten. Auf der Basis von Verkaufsergebnissen in Kunst- und Antiquitätenhandel sowie Kunstauktionen ermittelte er für Hunderte von Geschirren und Servicen deren Wert. Berücksichtigt wurden dabei nicht nur auch preiswertere oder bürgerliche Geschirre, sondern auch solche, die für gekrönte Häupter bestimmt waren.

Entstanden ist ein besonderer Katalog. Beginnend mit einer kurzen Einführung zur Geschichte der Manufaktur sowie praktischen Tipps für Sammler begleitet uns der Band durch sämtliche Epochen von den Anfängen des Betriebes 1710 bis zum Ende des Meißener Jugendstils um 1918.


    
Buchtipp
Malermonogramme von 1700 bis 1870
  • Mit hilfreichen Zusatzinformationen, wie z.B. den Lebensdaten, Schaffenszeiten oder Hauptwirkungsbereichen der Künstler
  • Weltweite Übersicht zu den "Markenzeichen" der Künstler, Bildhauer und Architekten

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